Krankenhaus St. Corneliushospital | 507
Die Geschichte des AKH Viersen reicht fast 190 Jahre zurück und ist geprägt von bürgerlichem Engagement und stetiger medizinischer Modernisierung:
- Gründung (1836): Wohlhabende Viersener Bürger gründen ein Armenkrankenhaus. Ein Neubau an der Lindenstraße wird durch Spenden und eine große Stiftung von Friedrich Freiherr von Diergardt ermöglicht.
- Wachstum & Professionalisierung (Anfang 20. Jh.): 1908 wird das Krankenhaus offiziell eingeweiht. In den 1950er-Jahren folgt die Einrichtung einer Krankenpflegeschule (1954) und der Bau eines Personalhauses (1956).
- Strukturwandel (1960er/70er): Das AKH entwickelt sich zum Chefarztkrankenhaus mit breitem medizinischem Spektrum. 1971 schließt es sich mit der Viersener Wohlfahrtsstiftung zusammen, was 1972 zur Gründung der Allgemeines Krankenhaus Viersen GmbH führt. Zeitgleich wird das Kinderkrankenhaus St. Nikolaus eingeweiht.
Zusammenführung der Standorte: Ein wichtiger Meilenstein war die Zusammenlegung der Betriebsstätten Viersen und Dülken, um Wege zu verkürzen und die Versorgung effizienter zu gestalten. Heute sind die Fachabteilungen spezialisiert auf die Standorte verteilt (z. B. Chirurgie/Urologie in Dülken, Frauenklinik/Pädiatrie in Viersen).
Jüngere Entwicklungen:
- Eröffnung des Kinderhauses Viersen zur Betreuung pflegebedürftiger Kinder.
- Strategische Kooperationen, wie die Beteiligung am St.-Irmgardis-Krankenhaus Süchteln (49 %) und die Partnerschaft mit der St.-Franziskus-Stiftung Münster.
- Das Haus wurde aktuell als „Babyfreundlich“ ausgezeichnet.
Heute bildet das AKH mit über 1.000 Mitarbeitern und verschiedenen Einrichtungen (Krankenhaus, Kinderklinik, Seniorenhaus) ein umfassendes Gesundheitssystem für die Region.
Quellen
Bonus: